Patentiertes Herstellungssystem
Ein dreidimensionales Strickverfahren, das für möglichst wenig Druck und Reibung auf empfindlicher Haut entwickelt wurde.
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HEMMT DAS WACHSTUM
VON KEIMEN UND BAKTERIEN
ZERTIFIZIERT UND
MEDIZINISCH GEPRÜFT
ATMUNGSAKTIV SPEZIELL
FÜR EMPFINDLICHE HAUT
KLINISCHE
ANWENDUNGSSTUDIE
Textilsystem für empfindliche Haut
Mit unserem patentierten TRUSTGARN Textilsystem wurde ein textiles Konzept für Menschen mit Dermatosen sowie besonders empfindlicher und zu Allergien neigender Haut entwickelt. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Materialmerkmal, sondern das Zusammenspiel aus Strickverfahren, Faser-Technologie und gezielt entwickelten Funktionsbereichen.
Ein dreidimensionales Strickverfahren, das für möglichst wenig Druck und Reibung auf empfindlicher Haut entwickelt wurde.
Eine besonders glatte Spezialfaser, deren Materialgrundlage aus anspruchsvollen medizinisch-technischen Anwendungen bekannt ist.
Gezielt eingesetzte textile Strukturen unterstützen Luftaustausch und Feuchtigkeitsmanagement an beanspruchten Hautbereichen.
Unser patentiertes TRUSTGARN Textilsystem
Warum ist unser Textilsystem so besonders? Weil nicht nur ein Stoff ausgewählt, sondern die gesamte textile Konstruktion auf die Anforderungen empfindlicher und erkrankter Haut ausgerichtet wurde.
Das Textilsystem richtet sich an Menschen mit Hautbildern wie Neurodermitis, Psoriasis und weiteren Formen besonders empfindlicher oder zu Reizungen neigender Haut.
Das Gestrick passt sich der Körperform an. Ziel ist eine möglichst druckarme Passform mit wenig Reibung und gleichzeitigem Luftaustausch zwischen Haut und Textil.
Die Materialbasis der Faser wird seit vielen Jahren in hochsensiblen technischen und medizinischen Anwendungen eingesetzt. Unter anderem bei Nahtmaterial, Gefäßprothesen, Stents und Komponenten für Herzklappen.
Bestimmte Zonen im Gestrick sind so konstruiert, dass Luftzirkulation und Feuchtigkeitsaustausch gerade dort unterstützt werden, wo die Haut besonders beansprucht ist.
Fortschrittliche Faserentwicklung
Ein zentraler Baustein der TRUSTGARN-Textilien ist eine speziell abgestimmte Fasermischung auf Basis von PROFILEN. Die dafür eingesetzte Spezialfaser stammt von Lenzing in Österreich. Für TRUSTGARN wird sie mit weiteren Fasern so kombiniert und verarbeitet, dass Material und dreidimensionales Strickverfahren als ein System zusammenwirken.
Die Materialgrundlage der Profilenfaser ist seit Jahrzehnten aus der Medizintechnik bekannt. Vergleichbare Werkstoffe kommen dort zum Einsatz, wo hohe Anforderungen an chemische Beständigkeit, Reinheit und Materialverträglichkeit bestehen. Beispielsweise bei Nahtmaterial, Gefäßimplantaten, Stents und Komponenten von Herzklappen.
Für den direkten Hautkontakt sind vor allem die Oberflächeneigenschaften interessant: Die Faser ist sehr glatt und dadurch reibungsarm. Gleichzeitig weist sie Wasser und Öl ab. Cremes und Salben ziehen deshalb deutlich weniger in die Faser ein als bei stark saugenden Materialien und können länger dort verbleiben, wo sie aufgetragen wurden – auf der Haut.
Auch die antibakterielle Aktivität wurde untersucht. Dabei geht es nicht um eine nachträglich aufgetragene Beschichtung, sondern um Eigenschaften des Materials selbst. Das ist für den dauerhaften Einsatz besonders relevant, weil keine antibakterielle Ausrüstung auf der Oberfläche aufgebracht werden muss.
Die Fasermischung wurde außerdem im Hinblick auf den Hautkontakt geprüft. Dazu gehören Untersuchungen zur Zellverträglichkeit und zur Hautirritation. Die fertigen TRUSTGARN-Textilien sind als Medizinprodukte der Klasse I registriert.
In der klinischen Anwendung zeigte sich zusätzlich ein für die Lokaltherapie wichtiger Effekt: Pflegeprodukte und Externa wurden von den eingesetzten Textilien nur gering aufgenommen. Patientinnen, Patienten und Pflegepersonal beschrieben, dass Cremes und Salben auf der Haut verbleiben konnten.
Für empfindliche Haut ist nicht nur „weich“ entscheidend. Die Verbindung aus glatter Oberfläche, geringer Flüssigkeitsaufnahme, Atmungsaktivität, antibakterieller Aktivität und hautschonender Verarbeitung macht den eigentlichen Unterschied des TRUSTGARN Textilsystems aus.
Materialien im Überblick
Ob Kleidung die Haut im Alltag entlastet oder zusätzlich reizt, hängt von mehreren Eigenschaften gleichzeitig ab. Deshalb vergleichen wir die TRUSTGARN-Faser nicht nur nach Haptik, sondern auch nach Atmungsaktivität, antibakterieller Aktivität, Reibung, medizinischer Prüfung und dem Verhalten gegenüber Cremes und Salben.
| Eigenschaft | TRUSTGARN-Faser Unser Material |
Biobaumwolle | Silberionisierte Fasern | Zinkfasern |
|---|---|---|---|---|
| Atmungsaktiv & temperaturregulierend Feuchtigkeit soll vom hautnahen Bereich nach außen gelangen, statt sich unmittelbar auf der Haut zu stauen. | ✔ Ja Prüfung nach DIN EN ISO 11092 | ~ Teilweise | ~ Teilweise | ✘ Nein |
| Antibakteriell & geruchshemmend Bewertet wird die antibakterielle Aktivität des Textils. Bei TRUSTGARN ist dafür keine separat aufgebrachte antibakterielle Beschichtung erforderlich. | ✔ Ja Prüfung nach ISO 20743 | ✘ Nein | ~ Teilweise | ✘ Nein |
| Sanft zur Haut & geringe Reibung Eine glatte Oberfläche kann mechanische Reize bei vorgeschädigter und besonders sensibler Haut vermindern. | ✔ Ja Sehr glatte Faseroberfläche | ~ Teilweise | ~ Teilweise | ~ Teilweise |
| Medizinisch getestet & biokompatibel Hier geht es um dokumentierte Materialprüfungen sowie die regulatorische Einordnung des fertigen Produkts. | ✔ Ja u. a. DIN EN ISO 10993-5 · Medizinprodukt Klasse I | ✘ Nein | ✘ Nein | ✘ Nein |
| Wirkung von Cremes & Salben Relevant ist, wie stark ein Stoff aufgetragene Pflege aufnimmt und damit von der Haut wegtransportiert. | ✔ Geringe Aufnahme Wasser- und ölabweisende Faseroberfläche | ✘ Hohe Aufnahme | ~ Je nach Ausführung | ~ Je nach Ausführung |
✔ trifft zu ~ je nach Ausführung ✘ trifft nicht zu. Vergleichsmaterialien können abhängig von Fasermischung und konkreter Produktausführung abweichen. Die TRUSTGARN-Prüfungen umfassen unter anderem DIN EN ISO 10993-5, DIN EN ISO 10993-23, DIN EN ISO 11092 und ISO 20743.
Herstellung
Bei hautnaher Kleidung entscheidet nicht nur die Faser. Ebenso wichtig ist, wie daraus das fertige Kleidungsstück entsteht.
Die Kleidungsstücke werden auf Rundstrickmaschinen weitgehend in einem Stück gefertigt. Das ist gerade für empfindliche Haut wichtig: Klassische Nähte, Bündchen und eingenähte Etiketten können zu zusätzlichen Reibungsstellen werden. Das TRUSTGARN-Herstellungssystem ist deshalb darauf ausgelegt, solche Belastungspunkte so weit wie möglich zu reduzieren.
Möglich wird dies durch ein dreidimensionales Strickverfahren. Es erzeugt eine wabenartige Struktur, die sich der Körperform anpasst, statt sie stark zusammenzudrücken. Das Gestrick bleibt leicht und kann sich ohne unnötigen Zug an den Körper anlegen.
Gleichzeitig entstehen zwischen Haut und Textil feine Luftwege. Sie unterstützen den Abtransport von Feuchtigkeit und tragen dazu bei, Wärme im hautnahen Bereich auszugleichen. Verarbeitung, Passform und Material sollen dadurch als Einheit funktionieren.
Entwickelt wurde das Verfahren in Deutschland gemeinsam mit Partnern im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts. Dabei wurde nicht nur das fertige Kleidungsstück betrachtet, sondern die gesamte Prozesskette von der Garnzuführung über das Stricken bis hin zur abschließenden Qualitätskontrolle.
Wie funktioniert das TRUSTGARN Textilsystem?
Nicht jedes Kleidungsstück ist für erkrankte Haut gleichermaßen geeignet. Deshalb wurden Herstellungssystem und Faser-Technologie gemeinsam mit Blick auf die Anforderungen empfindlicher Haut entwickelt.
Die Konstruktion des Gestricks unterstützt Luftaustausch und Feuchtigkeitsabgabe. Dadurch soll sich weniger Wärme und Feuchtigkeit direkt auf der Haut stauen.
Die antibakterielle Aktivität des Materials wurde im Labor geprüft. Damit wird ein weiterer Faktor adressiert, der gerade bei empfindlicher und vorgeschädigter Haut eine Rolle spielen kann.
Die glatte, reibungsarme Oberfläche soll zusätzliche mechanische Belastungen reduzieren und ergänzt die hautschonende Verarbeitung des Kleidungsstücks.
Die Fasern sind frei von einer nachträglich aufgebrachten antibakteriellen Beschichtung. Material und Verarbeitung sind auf direkten und länger dauernden Hautkontakt ausgelegt.
TRUSTGARN verbindet die Registrierung als Medizinprodukt der Klasse I mit zusätzlichen Laborprüfungen zu biologischer Verträglichkeit, Atmungsaktivität und antibakterieller Aktivität.
Das fertige Produkt
Am Ende der Entwicklung steht nicht nur ein besonderes Garn, sondern ein geprüftes textiles Gesamtsystem für den direkten Hautkontakt.
Die Hohenstein Laboratories haben zentrale Eigenschaften des TRUSTGARN-Materials unter definierten Laborbedingungen untersucht. Die Prüfungen betreffen die medizinische Eignung des Materials, seine Atmungsaktivität und die antibakterielle Aktivität.
Untersuchungen zur biologischen Verträglichkeit und zum direkten Hautkontakt bilden die Grundlage für den medizinischen Einsatz.
Der Wasserdampfdurchgang des Materials wurde im Hohenstein Hautmodell untersucht und bewertet.
Die antibakterielle Aktivität des Materials wurde im Labor nachgewiesen – ohne separat aufgebrachte antibakterielle Beschichtung.
Von der Prüfung in die klinische Anwendung
Von Oktober 2025 bis März 2026 wurden TRUSTGARN-Textilien in der Vital-Klinik Alzenau unter realen Bedingungen des dermatologischen Klinikalltags eingesetzt.
Beobachtet wurden unter anderem die praktische Nutzung zusammen mit der Lokaltherapie, der Tragekomfort, die Hautverträglichkeit, das Handling sowie Zustand und Waschbarkeit der Textilien über mehrere Zeitpunkte.
Besonders relevant für die Verbindung von Materialentwicklung und Anwendung war die Rückmeldung zum Umgang mit Cremes und Salben: Aufgetragene Externa wurden nach der dokumentierten Erfahrung von Patientinnen, Patienten und Pflegepersonal nicht vom Gewebe aufgenommen. Auch das weiche, reibungsarme Tragegefühl und die unkomplizierte Integration in den Klinikalltag wurden positiv beschrieben.
TRUSTGARN Dermatosen-Bekleidung
Entdecke unsere medizinischen Textilien und erfahre, wie Faser, Strickverfahren und hautschonende Verarbeitung in den einzelnen TRUSTGARN-Produkten zusammenwirken.
Häufige Fragen
Entscheidend sind eine glatte Oberfläche mit möglichst wenig Reibung und die Frage, ob der Stoff aufgetragene Pflege aufsaugt. TRUSTGARN verwendet dafür eine Fluorfaser aus der Medizintechnik. Sie weist Wasser und Öl ab, dadurch bleibt die Creme auf der Haut statt im Gewebe. Geprüft wurde das Material bei den Hohenstein Laboratories.
Baumwolle liegt angenehm an, zieht aufgetragene Pflege aber in die Faser. Silberionisierte Fasern und Zinkfasern bringen Metallverbindungen ins Garn ein. Bei der Fluorfaser stecken die Eigenschaften im Material selbst und nicht in einer Ausrüstung, die aufgetragen wird.
Silber und Zink werden als Metallverbindung ins Garn eingebracht und wirken über die Ionen, die sie abgeben. Die Fluorfaser von TRUSTGARN arbeitet anders. Ihre Oberfläche ist so glatt und abweisend, dass Bakterien schlecht darauf haften. Es wird nichts aufgebracht und nichts an die Haut abgegeben.
Im Alltag hat das zwei Folgen. Die Eigenschaft nutzt sich beim Waschen nicht ab, weil sie nicht als Schicht aufliegt. Und es gelangt kein Metall an die Haut, was bei Kindern und bei sehr empfindlicher Haut regelmäßig gefragt wird.
Die Faser besteht aus reinem Polytetrafluorethylen ohne Zusatzstoffe. Dasselbe Material wird seit Jahrzehnten in der Medizintechnik verwendet, unter anderem für Nahtmaterial, Gefäßprothesen und in der Herzklappenfertigung. Für TRUSTGARN wurde es nach DIN EN ISO 10993-5 auf Zellverträglichkeit und nach DIN EN ISO 10993-23 auf mechanische Hautirritation geprüft.
Die Faser ist chemisch sehr stabil und gibt an die Haut nichts ab. Genau deshalb wird sie in der Medizintechnik auch dort eingesetzt, wo Material dauerhaft im Körper verbleibt.
Die Faser stammt von Lenzing Plastics aus Österreich, einem Hersteller von Fasern für technische und medizinische Anwendungen. Es handelt sich um reines Polytetrafluorethylen, das dort auch für Nahtmaterial gefertigt wird. TRUSTGARN verarbeitet diese Faser im eigenen Strickverfahren zu Kleidung für Menschen mit Neurodermitis und Psoriasis.
Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Artikel und steht auf jeder Produktseite vollständig.
Das Verfahren strickt das Kleidungsstück in einer Wabenstruktur, die sich der Körperform anpasst. TRUSTGARN kommt dadurch mit weniger Nähten aus, und die Kleidung sitzt ohne Druckstellen. Die Struktur bildet zugleich Luftkanäle zwischen Haut und Stoff und führt Feuchtigkeit nach außen.
Nähte, Bündchen und eingenähte Etiketten sind bei empfindlicher Haut ein häufiger Grund für Reibung. Wie eine Verarbeitung aussieht, die das vermeidet, steht ausführlich im Ratgeber.
Das hängt vom Artikel ab. Shirts, Handschuhe, Bodys und Sleeves von TRUSTGARN enthalten keine Wolle, sie bestehen aus Fluorfaser und Polyamid. Socken und Kniestrümpfe sind anders aufgebaut und enthalten 45 bis 46 Prozent Merino NATIVE, dazu Polyamid und Fluorfaser. Bei einer bekannten Wollallergie sind deshalb die Oberteile die sichere Wahl.
Wer auf Wolle empfindlich reagiert, findet die vollständige Zusammensetzung bei jedem Artikel auf der Produktseite.